Pubblicati da Fabian Schmid

Zum Hinschied von Franz A. Blankart (1936-2021)

Anfangs dieses Jahres ist Franz Blankart in aller Stille von uns gegangen. Thomas Cottier schreibt, er verdanke ihm seine Anstellung im BAWI im Jahre 1986 und seine zehn interessantesten Berufsjahre. Franz Blankarts Persönlichkeit und sein Denken werden uns in diesen schwierigen Zeiten weiterhin begleiten.

Das institutionelle Abkommen und der Rückhalt beim Souverän

Mit einer gewissen Regelmässigkeit wird behauptet, das institutionelle Abkommen (InstA) habe keine Zukunft. Gar vom faktischen Tod ist zuweilen zu lesen. Doch welchen Stand hat das Rahmenabkommen eigentlich in der Bevölkerung? Eine Übersicht der jüngeren Meinungsumfragen schafft Klärung und steht in einem gewissen Kontrast zur vorherrschenden Haltung in der Politik.

Problématique pour les relations Suisse – Europe dans le domaine des ressources naturelles

Le « European Green Deal » proposé par la Commission le 11.12.2019  représente un plan d’action inclusif et systématique couvrant tous les secteurs économiques. L’objectif  d’atteindre une économie neutre en carbone en 2050 est en ligne avec la trajectoire du CF pour 2050. Le Green Deal  précise que « son ambition ne pourra pas être atteinte exclusivement par l’UE et que l’UE pourra utiliser son influence, son expertise et ses ressources financières pour mobiliser ses voisins et partenaires… ». Les composants relatifs à l’énergie, au transport, à la construction et à la décarbonisation de l’économie ont une importance particulière pour la Suisse.

Numérisation : programme de l’UE, 2021-27

L’UE établit actuellement un marché unique numérique afin d’améliorer l’accès aux biens et services digitaux, créer un environnement propice au développement de réseaux et de services digitaux et utiliser la numérisation comme moteur de croissance. Le futur numéraire de l’Europe devra incorporer des technologies utilisables pour tous, une économie équitable et compétitive et une société démocratique, ouverte et durable.

Editorial Thomas Cottier: Zum Jahresanfang

Auf der europapolitischen Agenda steht 2021 die Debatte und der Kampf um das Rahmenabkommen, der sich dieses Jahr entscheiden muss. Die Fakten sind dabei ermutigender, als vielleicht vermutet: Umfragen bei der Bevölkerung zeigen durchwegs grossen Rückhalt für das Abkommen. Ausserdem kann die ASE aufzeichnen, in welchen Bereichen eine enge Zusammenarbeit mit der Union erforderlich ist und ein Rahmenabkommen daher unentbehrliche Grundlage bildet. Schliesslich arbeiten wir daran, zeitgemässe Antworten auf die Frage der Souveränität zu geben.

Thomas Cottier: Das Rahmenabkommen – Diskrepanz von Recht und Politik

Die Auseinandersetzung um das Rahmenabkommen ist von einer starken Diskrepanz zwischen Recht und Politik geprägt. Aus rechtlicher Sicht verbessert das Abkommen die Stellung und Einflussmöglichkeiten der Schweiz in Europa. Die Politik sieht nur Nachteile und befürchtet einen Souveränitätsverlust. Die Medien erklären das Abkommen für klinisch tot, trotz wiederholter Bestätigung des bilateralen Weges durch Volk und Stände. Wie ist diese Diskrepanz zu erklären?